Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


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Inhalt: Schleusen

Die Treppe der StaustufenWas ist eigentlich eine Schleusenanlage?

Eine Schleuse ist Teil einer Stauanlage, zu der außerdem ein Wehr und ein Wasserkraftwerk zur Stromgewinnunggehören. Daneben gibt es Anlagen, die Fischen und Sportbooten das Überwinden des Staus ermöglichen.
Damitvollbeladene Schiffe zu jeder Jahreszeit genug "Wasser unterm Kiel" haben, muss der Fluss auf verschiedenenStreckenabschnitten gestaut werden. So wird der Wasserstand zwischen Bremen und Minden durch sieben Staustufenreguliert. Auf einer Strecke von 162 (Fluss-) Kilometern überwindet die Weser so einen Höhenuntertschied von 37 Metern.

Schleusenkammer
Eine Schleuse hilft den Schiffen, den angestauten Höhenunterschied zu überwinden. In der Schleusenkammer wird das Schiff auf den jeweils höheren oder niedrigeren Wasserstand gebracht, bevor es seine Fahrt fortsetzen kann.

Die Bergschleusung

Bergschleusung Bild_1

Das Schiff fährt bei geschlossenem oberen Schleusentor durch das geöffnete Untertor in die Schleusenkammer ein.

Bergschleusung Bild_2

Das Untertor wird geschlossen und die Schleusenkammer vom Oberhaupt her gefüllt. Dies geschieht durch das Öffnen des Füllschachtes.

Bergschleusung Bild_3

Wenn der Schleusenkammer-Wasserspiegel auf den Wasserspiegel des oberen Schleusenkanals angehoben ist, wird das Obertor geöffnet und das Schiff kann seine Bergfahrt fortsetzen.

Die Talschleusung 

Talschleusung Bild_1

Das Schiff fährt bei geschlossenem Untertor durch das geöffnete Obertor in die Schleusenkammer ein.

Talschleusung Bild_2

Das Obertor wird geschlossen und die Schleusenkammer zum Unterhaupt hin geleert. Dies geschieht durch das Öffnen des Ablaufkanals.

Talschleusung Bild_3

Wenn der Schleusenkammer-Wasserspiegel auf den Wasserspiegel des unteren Schleusenkanals gesenkt ist, wird das Untertor geöffnet und das Schiff kann seine Talfahrt fortsetzen.