Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Verden

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Inhalt: Ausbau des Schleusenkanals Langwedel

Im Zuge der Mittelweseranpassung müssen der rund 8 km lange Schleusenkanal Langwedel auf gesamter Länge auf 3,50 m vertieft und die knapp 60 Jahre alten Böschungen aufgenommen und im Schleusenunterkanal durch ein filterstabiles, mit 1:2,7 etwas steiler ausgeführtes Deckwerk, ersetzt werden.

Mit der etwas steileren Ausführung der Deckwerke steht der Schifffahrt im Schleusenunterkanal bei unveränderter Wasserspiegelbreite etwas mehr Raum für eine sichere Passage des engen Schleusenkanals zur Verfügung.

Der Schleusenoberkanal ist mit rund 4,5 km nicht nur deutlich länger als der Schleusenunterkanal sondern auch schmaler. Auch hier kann die vorhandene Wasserspiegelbreite durch die sich anschließenden Deiche nicht verbreitert werden. Durch die Ausführung eines kombinierten Rechteck-Trapez-Profils, welches im Unterwasserbereich Spundwände mit anschließendem Deckwerk vorsieht, können auch hier die Schifffahrtsverhältnisse verbessert werden.

Der Auftrag wurde durch das für diese Ausbaumaßnahme zuständige Wasserstraßenneubauamt Helmstedt Mitte 2009 an die Firma Bunte aus Papenburg erteilt.

Nach Fertigstellung der Baumaßnahme im Jahre 2011 wird der Kanal an das Wasser- und Schifffahrtsamt Verden in die Unterhaltung rückübertragen.

LINK zum WNA Helmstedt:

 

Bauleistungen:

Auftrag: Fa. Bunte, Papenburg
 
Auftragsvolumen: ca. 30,0 Mio. €
 
Bauzeit: bis ca. Mai 2011
 
Stahlbau und Spundwandarbeiten
Spundwand KRT- und R-Profil im Schleusenoberkanal:
Spundwand R-Profil im Schleusenunterkanal:
 
10.500 t
500 t
Spundwände insgesamt: 11.000 t
 
Erdarbeiten
Bodenaushub im Schleusenoberkanal:
Bodenaushub im Schleusenunterkanal:
 
230.000 m3
320.000 m3
Bodenaushub insgesamt: 550.000 m3
 
Bodenunterbringung
Einbau im Europahafen Bremen:
Verbringung in Kiesgruben:
Wiederverwendung auf der Baustelle:
 
140.000 m3
255.000 m3
155.000 m3
Bodenunterbringung insgesamt: 550.000 m3
 
Deckwerksarbeiten
Deckwerk als kombiniertes Rechteck-Trapez-Profil im SOK:
Deckwerk als Trapez-Profil im SUK:
 
45.000 m3
135.000 m3
Deckwerk insgesamt 180.000 m3